Cyberspionage
Wie Staaten im Netz um Einfluss,
Informationen und Kontrolle kämpfen
Ein Abend mit Florian Dalwigk
27. Januar 2027
18:00 – 20:00 Uhr
Online
Tickets Early Bird nur € 29,- inkl. MwSt.
Early Bird bis einschließlich 17.12.2026
Unsichtbare Angriffe, staatliche Akteure, digitale Macht: Cyberspionage verstehen
Spionage findet längst nicht mehr in Botschaften, Hinterzimmern oder unter falscher Identität statt. Staaten kämpfen heute im Cyberraum um Informationen, technologische Vorteile und politischen Einfluss. Angriffe können dabei über Monate unentdeckt bleiben: Systeme funktionieren scheinbar normal weiter, während im Hintergrund Daten gesammelt, Zugänge ausgebaut und Informationen ausgewertet werden. Die Grenzen zwischen Cyberspionage, Cyberkriminalität, Sabotage und Informationskrieg sind zunehmend fließend.
In diesem Abendkurs bietet Ihnen Florian Dalwigk einen kompakten und verständlichen Einblick in die Welt moderner Cyberspionage. Sie lernen typische staatliche Akteure und ihre Ziele kennen und verfolgen exemplarisch, wie eine langfristig angelegte Cyberoperation abläuft – von der Informationsbeschaffung über Phishing und Malware bis zum Abfluss sensibler Daten. Dabei bekommen Sie Antworten auf die Fragen:
- Welche Spuren hinterlassen Angreifer?
- Was verraten Indicators of Compromise und MITRE ATT&CK?
- Wann reichen technische Indizien tatsächlich aus, um einen Angriff einer bestimmten Gruppe oder einem Staat zuzuschreiben?
Zum Abschluss richtet Dalwigk den Blick auf OSINT, Social Engineering sowie den Einfluss von KI und Deepfakes. Ein Abend, der technische Hintergründe mit der strategischen und gesellschaftlichen Dimension moderner Cyberspionage verbindet.
Jetzt teilnehmen! Early Bird nur € 29,- inkl. MwSt.
Early Bird bis einschließlich 17.12.2026
Danach regulär € 49.
Für wen eignet sich dieser Abendkurs?
- Alle, die verstehen möchten, wie moderne Cyberspionage funktioniert
- Alle, die sich für Cyberangriffe, Geheimdienste, OSINT oder Social Engineering interessieren
- IT- und Security-Verantwortliche
- Administratorinnen und Administratoren
- Entwicklerinnen und Entwickler
- Fach- und Führungskräfte mit Bezug zu IT, Sicherheit, Politik oder Kommunikation
- Journalist*innen sowie Medienschaffende
- Interessierte, die verstehen möchten, wie KI und Deepfakes Cyberspionage und Einflussoperationen verändern
Technisches Vorwissen oder Hacking- und Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Die technischen Zusammenhänge werden verständlich und anschaulich erklärt.
Der Kurs im Detail
Was unterscheidet einen staatlich motivierten Cyberangriff von gewöhnlicher Cyberkriminalität? Warum investieren Staaten erhebliche Ressourcen in Operationen, die über Monate oder sogar Jahre laufen können? Und weshalb ist es so schwer, aus den digitalen Spuren eines Angriffs eindeutig auf dessen Urheber zu schließen?
An diesem Abend lernen Sie zunächst die wichtigsten Akteure, Motive und Begriffe moderner Cyberspionage kennen. Sie erfahren, welche Ziele sogenannte Advanced Persistent Threats (APTs) verfolgen und warum langfristiger, möglichst unbemerkter Zugang für Spionageoperationen oft wichtiger ist als ein spektakulärer Angriff.
Anschließend verfolgen Sie exemplarisch einen typischen Spionageangriff: von der ersten Informationsbeschaffung über Phishing und Malware bis zur Persistenz im Netzwerk und zur Exfiltration sensibler Daten. So wird nachvollziehbar, wie Angreifer schrittweise vorgehen und warum erfolgreiche Cyberoperationen häufig lange unentdeckt bleiben.
Danach wechseln Sie die Perspektive und schauen auf die Spuren der Angreifer. Indicators of Compromise und das Framework MITRE ATT&CK helfen dabei, technische Hinweise und beobachtete Verhaltensweisen einzuordnen. Gleichzeitig zeigt Florian Dalwigk, warum einzelne Spuren noch keinen Täter beweisen und weshalb Attribution immer auch bedeutet, Hypothesen kritisch gegeneinander abzuwägen.
Zum Abschluss geht es über den eigentlichen Angriff hinaus: Welche Informationen geben Menschen und Unternehmen bereits über öffentlich zugängliche Quellen preis? Wie nutzen Angreifer OSINT und Social Engineering? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen durch KI, Deepfakes und digitale Einflussoperationen?
So erhalten Sie an einem Abend einen fundierten Überblick über die technische, politische und strategische Dimension von Cyberspionage.
In diesem Kurs lernen Sie:
- Cyberspionage, Cyberkriminalität und staatlich motivierte Cyberangriffe voneinander zu unterscheiden
- zu verstehen, welche Ziele Advanced Persistent Threats verfolgen und warum ihre Angriffe langfristig angelegt sind
- einen typischen Spionageangriff von der Vorbereitung über Phishing und Malware bis zur Datenexfiltration nachzuvollziehen
- technische Spuren mithilfe von Indicators of Compromise und MITRE ATT&CK einzuordnen
- zu verstehen, warum Attribution bei Cyberangriffen selten eindeutig ist
- technische Hinweise von belastbaren Aussagen über einen möglichen Angreifer zu unterscheiden
- die Bedeutung von OSINT und Social Engineering für moderne Spionageoperationen einzuschätzen
- zu erkennen, wie KI und Deepfakes Cyberspionage und Informationsoperationen verändern
Jetzt teilnehmen! Early Bird nur € 29,- inkl. MwSt.
Early Bird bis einschließlich 17.12.2026
Danach regulär € 49.
Florian Dalwigk
Experte für Cybercrime, Cyberspionage und IT-Sicherheit
Florian Dalwigk ist Informatiker, Fachbuchautor und Experte für Cybercrime, Cyberspionage und IT-Sicherheit. Nach seinem Informatikstudium arbeitete er beim Bundesnachrichtendienst (BND) und kennt die Welt der Nachrichtendienste damit auch aus eigener beruflicher Erfahrung. Heute beschäftigt er sich intensiv mit den Methoden und Strategien moderner Cyberangriffe und staatlich gesteuerter Cyberoperationen. Seit 2024 ist er zudem ehrenamtlicher Dozent und lehrt unter anderem Ethical Hacking, IT-Forensik, Cyberspionage, Cybercrime und Krypto-Forensik sowie Post-Quanten-Kryptographie.
Als Fachbuchautor verbindet Florian Dalwigk technisches Know-how mit praktischen Beispielen und vermittelt auch komplexe Sicherheitsfragen anschaulich und verständlich. Sein besonderes Interesse gilt der Schnittstelle von Cybersecurity, Nachrichtendiensten und technologischer Innovation – von digitaler Spionage und OSINT bis zur kryptografischen Resilienz im Post-Quanten-Zeitalter.
LinkedIn | YouTube | Blog von Florian Dalwigk
Foto © Loremium Ipsulum
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