Ein Buch – die beste Visitenkarte
Sie möchten Ihr Können unter Beweis stellen und Ihr Fachwissen mit anderen teilen? Mit der Veröffentlichung eines eigenen Fachbuchs bei SAP PRESS können Frauen in einer männlich geprägten Domäne ihre Expertise zeigen. Doch warum sollten Sie sich dazu entscheiden, ein SAP-Buch zu schreiben? Wir haben unsere Autorinnen gefragt, was sie dazu bewegt hat.
Warum es sich lohnt, Autorin bei SAP PRESS zu werden
Für Dr. Isabella Löw (»Finanzwesen in SAP S/4HANA. Das Praxishandbuch«) war es reizvoll, ihr Wissen, ihre Ideen und ihren Erfahrungsschatz nicht nur an einzelne Kunden weiterzugeben, sondern sich mit ihrem Fachbuch an eine breite Öffentlichkeit zu wenden. Marina Scherer (»Produktentwicklung mit SAP Recipe Development«) wollte ihr Spezialwissen nicht einfach ruhen lassen oder womöglich sogar vergessen: „Ich habe mich daran erinnert, dass es bisher kein Buch zu diesem Thema gibt und ich auf diesem Wege nicht nur mein Wissen konservieren, sondern anderen Menschen einen leichteren Zugang zum Thema ermöglichen kann.“ Lena Sophie Lampe (»Anlagenbuchhaltung mit SAP S/4HANA«) kam auf einem ähnlichen Weg zum Schreiben: Sie merkte, dass es ihr Spaß macht, Wissen verständlich aufzubereiten – zunächst für ihre Kunden, dann für ein breiteres Publikum.
Für die eigene Sichtbarkeit in Fachkreisen ist ein Buch ebenfalls sehr hilfreich, weiß Ruth Heselhaus (»SAP BW/4HANA. Das umfassende Handbuch«). Emily Celen (»Custom-Code-Migration nach SAP S/4HANA«) hatte außerdem die Neugier gepackt, sich mit einem Buchprojekt auf persönlicher Ebene weiterzuentwickeln. Und auch wenn Fachbücher nicht zwingend zur klassischen Unterhaltungslektüre zählen, kann die simple Begeisterung für Bücher und das Lesen entscheidend für den Schritt sein, ein eigenes Buch schreiben zu wollen, wie Anna Hartmann (»SAP HANA – Datenbankadministration«) berichtet. Sie kannte SAP PRESS bereits durch einige Buchprojekte von Arbeitskollegen. Als das Angebot kam, selbst an einem Buch mitzuschreiben, musste sie darüber nicht lange nachdenken:
Es war eine Erfahrung wert und ich würde es anderen Expertinnen auf jeden Fall empfehlen.
Ein eigenes Buchprojekt verändert nicht zwingend den beruflichen Alltag, doch es verändert einen selbst, macht selbstbewusst, schärft das eigene Profil: „Viel spannender ist, was die Veröffentlichung des ersten Buches mit einem persönlich macht. Wir haben monatelang gemeinsam an diesem Buch gearbeitet. Abschließend das fertige Buch in den Händen zu halten, macht mich mächtig stolz. Man sollte sein Leben mit vielen besonderen Meilensteinen füllen – und dieser Moment war ein solcher für mich“, so Emily Celen.
Mareike Stehr (»Abschlüsse in SAP S/4HANA«) beschreibt ihr Buchprojekt als „ein bisschen wie einen Abschluss und einen Neuanfang zugleich: eine Möglichkeit, mein berufliches Kapitel wertzuschätzen und mein Wissen in eine Form zu bringen, die anderen hilft – auch über meine eigene berufliche Veränderung hinaus.“ Sie machte die Erfahrung, dass im hektischen Projektalltag oft kaum Zeit blieb, dieses Wissen festzuhalten oder strukturiert aufzubereiten.
Doch es geht nicht immer nur um Wissensvermittlung. Sarah Niesel (»Recruiting von SAP-Fach- und Führungskräften«) hatte ein klares Ziel vor Augen: „Ich wollte nicht einfach Wissen teilen, sondern Perspektiven verändern." Das Buch war für sie die Möglichkeit, Erfahrungen aus der Praxis zu bündeln und einen neuen Blick auf die SAP-Welt zu eröffnen, die – in ihrem Fall – Recruiting, Karriere und Community zusammen denken.
Für Isabella Löw hat das eigene Fachbuch zusätzlich eine enorme Außenwirkung, sowohl bei möglichen Arbeitgebern als auch bei Kunden: „Man zeigt, dass man bereit ist, Zeit und Engagement zu investieren, ohne direkt dafür kompensiert zu werden. Zudem wird man im SAP-Umfeld als Autorin erkannt und wertgeschätzt.“ Diese Erfahrung machte auch Dr. Marlene Knigge (»SAP BW/4HANA. Das umfassende Handbuch«, »Einstieg in SAP ERP«): „Auch im Kreis der eigenen Kollegen wird man anders wahrgenommen und angesprochen. Man erfährt Anerkennung für das abgeschlossene Buchprojekt.“
Ewa Trzeciak (»SAP-Lizenzmanagement«) hat nach dem Erscheinen ihres Buches bemerkt, wie Gespräche einfacher geworden sind, sich neue Chancen eröffnet und sich viele Wege schneller geebnet haben, wenn Sie als SAP-PRESS-Autorin erwähnt wurde. So wurde ihr Erfahrungsbericht von der DSAG veröffentlicht und als Online-Vortrag beim Frauennetzwerk Women@DSAG angeboten – nur ein Beispiel dafür, wie ein Fachbuch weitere Türen öffnen kann.
Warum weniger Frauen SAP-Bücher schreiben
„Generell sind in der SAP-Welt weniger Frauen unterwegs als Männer. Das sieht man beispielsweise auch auf DSAG-Veranstaltungen“, beobachtet Anna Hartmann. Diesen Eindruck teilt auch Emily Celen: „Das SAP-Umfeld, wie generell das IT-Umfeld, ist in vielen Bereichen immer noch eine Männer-Domäne. Möglicherweise sind manche Frauen dadurch verunsichert oder abgeschreckt – allerdings vollkommen zu Unrecht! Ich kenne aus meinem persönlichen Umfeld viele Frauen, die ihren männlichen Kollegen in ihrer Arbeit und beim Schreiben eines Fachbuches in nichts nachstehen würden.“
Ähnlich denkt Marina Scherer: „Ich habe den Eindruck, dass Frauen oft hinterfragen ›Kann ich das? Bin ich gut genug? Finden andere Fehler?‹ Dabei ist das der falsche Ansatz. Frage lieber: ›Will ich das können?‹ Und wenn die Antwort ja ist, dann tu es. Auf die Frage ›Bin ich gut genug?‹ sage ich: ›Definitiv!‹ Und wenn andere Fehler finden? So, what. Hätten die Leute es doch selbst gemacht. Also Ladies: Schultern zurück und Go for it!“
Das SAP-Umfeld, wie generell das IT-Umfeld, ist in vielen Bereichen immer noch eine Männer-Domäne.
Mareike Stehr spricht aus, was viele kennen: „Viele von uns Frauen kennen dieses nagende Gefühl, nicht genug zu sein – das berühmte Impostor-Syndrom. Wir zweifeln an unseren Leistungen, auch wenn wir längst bewiesen haben, was wir können.“ Ein Buch ist für sie der Gegenbeweis: Das gedruckte Buch in den eigenen Händen zu halten, macht etwas mit einem. Es ist ein sichtbares ›Ich kann das.‹, das einem niemand mehr nehmen kann.
Ähnlich sieht es Lena Sophie Lampe, und macht Mut: „Um ein Buch zu schreiben, braucht man neben dem entsprechenden Fachwissen ein gutes Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin sowie eine gute Strukturierungs- und Organisationsfähigkeit. Viele dieser Eigenschaften und Fähigkeiten bringen Frauen ganz natürlich bereits mit – oft ohne es bewusst zu merken.“
Sichtbarkeit ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung, bringt Sarah Niesel es auf den Punkt. Sie habe irgendwann gemerkt: Wenn sie ihre Perspektive nicht selbst sichtbar macht, tut es niemand. Ihr Appell an andere Frauen: „Traut euch. Ihr müsst euch nicht verändern, nicht perfekt werden – das ist niemand.“
Wie sich das »Projekt Fachbuch« realisieren lässt
Oft ist das Schreiben eines Fachbuches nur als Nebenprojekt realisierbar und geschieht parallel zum eigentlichen Beruf. Dies bringt organisatorisch Herausforderungen mit sich. Marlene Knigge denkt zurück: „Ich habe meine Bücher parallel zu meinem jeweiligen Hauptberuf geschrieben. Die von uns ausdrücklich gewünschten regelmäßigen Abstimmungen mit dem Lektorat waren sehr hilfreich, um die Termine im Auge zu behalten und das Projekt stetig voranzutreiben. Und nur durch stetiges Dranbleiben gelingt ein solches Projekt ›nebenbei‹.“ Isabella Löw bestätigt dies: „Ein Buch zu schreiben, erfordert eine gewisse Disziplin und Hartnäckigkeit.“ Sie findet den Ansatz einer Co-Autorentätigkeit für den Start besonders interessant. Statt direkt ein komplettes Buch zu schreiben, könne man zunächst einzelne Kapitel beitragen und so erste Erfahrungen mit der Arbeit als Autorin sammeln. Dies mache den Einstieg deutlich einfacher, so Löw.
Neben dem eigentlichen Beruf spielt noch ein weiterer Aspekt eine maßgebende Rolle, insbesondere für Frauen. Denn häufig sehen sie sich mit der Herausforderung konfrontiert, neben dem Job auch Care-Arbeit zu leisten. Ein Faktor, der sich stark auf die verfügbare Zeit auswirkt und Frauen daran hindern kann, sich neben Arbeit und Familie Zeit für ein solches Projekt zu nehmen.
So war das Buchprojekt für Ruth Heselhaus mitunter herausfordernd: „Unser Buch haben wir neben der Arbeit geschrieben, wofür viel Disziplin nötig war, um auch den Verpflichtungen von Beruf und Familie gerecht zu werden. Dabei ist es unerlässlich, dass der Lebenspartner das Projekt mitträgt und hinter einem steht. Auch das Lektorat hat uns bei der Gliederung und beim Zeitmanagement super unterstützt, was ich gerade bei meinem ersten Buch als enorm hilfreich empfand.“ Marlene Knigge erinnert sich – mit einem Augenzwinkern – an ihr Buchprojekt zurück: „Ich war sehr froh, mein zweites Buch in meiner Elternzeit vollenden zu können. Das war zwar nicht stressfrei – und die Familie muss das auch mittragen – aber es war mir ein willkommener Ausgleich zum Windelnwechseln und Kinderwagenschieben.“
Ein Buch zu schreiben, erfordert eine gewisse Disziplin und Hartnäckigkeit.
Ewa Trzeciak empfiehlt außerdem, das Vorhaben frühzeitig mit dem eigenen Arbeitgeber abzustimmen: „Mir hat die Freistellung für die Zeit des Schreibens sehr geholfen, um mir den notwendigen Freiraum zu verschaffen.“ Und sie denkt noch einen Schritt weiter: Es lohne sich, gemeinsam mit dem Arbeitgeber schon vor der Veröffentlichung zu klären, wie das Buch für die eigenen Geschäftsziele eingesetzt werden kann. So profitieren beide Seiten.
Warum Sie sich für eine Zusammenarbeit mit SAP PRESS entscheiden sollten
Als führender Fachverlag für IT- und SAP-Themen ist SAP PRESS die Anlaufstelle für Fachautorinnen im SAP-Umfeld. Vom Lektorat über die Herstellung bis zum Marketing begleitet der Verlag seine Autorinnen und Autoren auf dem Weg zum eigenen Buch – mit einem Team, das sich für ein Thema begeistert und Ihre Sprache spricht.
„Die Zusammenarbeit mit dem Verlag war durchweg ausgezeichnet. Ich hatte mit unserer zentralen SAP PRESS-Ansprechpartnerin eine hervorragende Sparringspartnerin mit sehr viel SAP-Fachwissen. Nicht nur zur gemeinsamen Planung zu Beginn, auch während des gesamten Projekts haben wir uns regelmäßig abgestimmt. Ihre konstruktiven fachlichen Anmerkungen haben mir beim Schreiben der Kapitel zusätzlich geholfen, andere Blickwinkel zu berücksichtigen oder bestimmte Punkte klarer zu formulieren. Der Verlag hat viele unmittelbare Tätigkeiten komplett übernommen, sodass ich mich beim Schreiben vollständig auf die fachlichen Inhalte konzentrieren konnte“, zeigt sich Autorin Emily Celen begeistert.
„Ein gutes Buch entsteht nicht aus einzelnen genialen Momenten, sondern aus Disziplin, einem klaren roten Faden – und der wertvollen Zusammenarbeit mit Profis.“ Sarah Niesel berichtet, dass die Lektorin ihr Buch noch zugänglicher und lesefreundlicher gemacht hat. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Manuskript und einem Buch, das Menschen wirklich lesen.
Sprechen Sie uns an
Haben Sie auch schon mit dem Gedanken gespielt, Ihr Fachwissen in einem eigenen Buch zu präsentieren? Nutzen Sie die Chance, Ihr Know-how mit einem breiten Publikum zu teilen, Ihr Profil zu schärfen und Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Fragen oder Ideen rund um Ihr eigenes Buchprojekt haben.
Ihre Ansprechpartnerin:
Eva Tripp
Programmleiterin SAP PRESS
eva.tripp@rheinwerk-verlag.de
+49 228 42150-51
Noch unentschlossen? Mit diesen 5 Tipps starten Sie durch
Für Interessent*innen haben unsere Autorinnen Isabella Löw, Mareike Stehr und Lena Sophie Lampe noch ein paar Tipps zur Umsetzung des eigenen Buchprojekts:
- Fangen Sie als Teil eines Autorenteams an, um auszutesten, ob Ihnen das Schreiben Spaß macht und es sich in Ihren Alltag integrieren lässt. So können Sie sich gegenseitig unterstützen und motivieren.
- Suchen Sie sich ein Thema aus, das Sie interessiert und bei dem Sie dranbleiben, um auch schwierige Phasen zu überstehen.
- Nehmen Sie sich aktiv Zeit für das Buchprojekt. So kann es helfen, andere (berufs-)alltägliche Aufgaben vorübergehend abzugeben.
- Schreibblockaden sind real und nicht jeder Tag wird produktiv sein. Planen Sie von Anfang an genug Zeit ein. Stellen Sie früh sicher, dass alle Systeme, die Sie für Ihr Buch benötigen, verfügbar und korrekt konfiguriert sind.
- Haben Sie beim Schreiben immer die Zielgruppe vor Augen: Versetzen Sie sich in den Leser hinein und bedenken Sie direkt mögliche Nachfragen.