Porträt einer Frau im Querformat und engem Bildausschnitt

Porträtfotografie:
Tipps für professionelle Porträtfotos

Menschen zu fotografieren wird schnell von einem netten Hobby zur absoluten Leidenschaft. Hier ist nicht nur technisches Wissen und Gespür für Licht und Bildaufbau gefragt, sondern vielmehr Einfühlungsvermögen und jede Menge Fingerspitzengefühl. Das macht die Porträtfotografie so ungemein spannend und vielseitig.

Jedes Porträt ein kleines Kunstwerk! Sie sollten sich immer bemühen, das Besondere eines Augenblicks und Ihrer Modelle herauszuarbeiten, jedes Bild mit Sorgfalt und Bedacht zu fotografieren und aus sämtlichen Motiven das Beste herauszuholen. Versuchen Sie, Ihre Fotos richtig zu gestalten, also Licht, Farben und Umgebung optimal zu nutzen und aus jedem Bild ein kleines Kunstwerk zu machen. Ganz gleich, ob Sie einen Schnappschuss auf dem Spielplatz oder ein inszeniertes Hochzeitsporträt fotografieren.

Porträt einer Frau im Lifestyle-Look

Ein Patentrezept für ein perfektes Porträt gibt es nicht – denn kein Mensch gleicht dem anderen, jeder ist anders in Aussehen und Charakter. Aber es gibt Grundregeln der Gestaltung und technische Voraussetzungen in der Fotografie, die zu guten Porträts beitragen. Je genauer Sie diese kennen und verinnerlicht haben, desto schneller werden Sie sich auf das konzentrieren können, was in Ihren Bildern das Wichtigste ist: der Mensch!

In diesem Artikel verwenden wir den Begriff »Porträtfotografie«. »Peoplefotografie« sehen wir als gleichbedeutend an.

Porträts gestalten und Menschen in Szene setzen

Der Ehrgeiz jedes Fotografen sollte darin liegen, nicht nur eine Aufnahme zu machen, die technisch fehlerlos ist und einen einzigartigen Moment oder eine Person dokumentarisch und realistisch abbildet, sondern ein Foto, das den Porträtierten ebenso wie den Betrachter emotional berührt und fesselt. Ein Bild also, das auch nach Jahren noch gerne zur Hand genommen wird und auf das der Porträtierte im besten Fall richtig stolz ist.

Ein glückliches Paar lacht

Manche Porträt-Shootings werden im Detail geplant. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken über eine passende Location, und entwickeln Sie Bildideen, die zu Ihrem Modell und der gewünschten Bildaussage passen. Andere Porträtfotos ergeben sich spontan aus der Situation. Es liegt dann an Ihnen, die Technik griffbereit und voreingestellt zu haben und die Momente vorab zu erahnen. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen.

Bildformat, Anschnitt und Drittelregel planen und nutzen

Je nach Motiv und Bildaussage haben sowohl quer- als auch hochformatige Aufnahmen in der Porträtfotografie ihren besonderen Reiz. Es muss nicht immer das formatfüllende Gesichtsporträt im Hochformat sein. Spielen Sie mit den verschiedenen Möglichkeiten!

Generell gilt, dass hohe, senkrechte Motive eher im Hochformat aufgenommen werden, breite und waagerechte dagegen eher im Querformat. Aber auch das Brechen dieser Regel kann spannend wirken, beispielsweise ein Kopf im Anschnitt im Querformat oder Bilder mit viel leerem Raum, die den Hintergrund oder die Location mit einbeziehen.

Porträt einer Frau im Querformat und Hochformat

Das linke Foto hat viel negativem Raum, der die Tapete ins Bild einbezieht. Das Modell ist leicht außermittig platziert. Dadurch entsteht ein besonders spannender Bildaufbau. Im Hochformat rechts steht die porträtierte Person stärker im Mittelpunkt. Das Bild verliert an Spannung und Stimmung.

Praxistipp: Wenn Sie für keinen konkreten Zweck fotografieren, der das Bildformat im Vorfeld bereits bestimmt, sollten Sie bei Ihrem Shooting sowohl im Quer- als auch im Hochformat fotografieren. So sind Sie später bei der Bildauswahl und in der Bildbearbeitung besonders flexibel und schränken sich nicht durch ein einseitig gewähltes Bildformat unnötig ein. Sie werden schnell sehen, welches Motiv Ihnen in welchem Format besonders gefällt und die gewünschte Bildaussage bzw. Wirkung am besten unterstreicht.

Frau im Stehen im linken Drittel des Bildes platziert

Das Modell im Bild rechts wurde genau nach der Drittelregel auf der linken Bildseite platziert.

Hochzeitspaar auf einem Steg im rechten Drittel des Bildes

Der Gewitterhimmel macht den Reiz dieses Bildes aus. Deshalb wurde der Horizont im unteren Drittel positioniert.

Zur Positionierung der Bildelemente: Eine mittige Positionierung Ihres Hauptmotivs lässt das Bild oft statisch und langweilig wirken. Versuchen Sie eine außermittige Positionierung nach der Drittelregel! Dabei ziehen Sie in gleichen Abständen zwei waagerechte sowie zwei senkrechte Linien durch das Bild, sodass neun gleich große Bildsegmente entstehen. Nun platzieren Sie bildwichtige Elemente am Schnittpunkt zweier Linien oder lassen sie an einer Linie entlanglaufen. Bei einigen Kameras können Sie zu diesem Zweck bereits im Sucher oder Display ein Raster einblenden. So sehen Sie sofort, wie Sie Ihr Bild ideal gestalten können.

Linien und Farben lenken den Betrachter durch das Bild

Linien schaffen Orientierung! Horizontal, vertikal oder diagonal führen Linien durch die Aufnahme und lenken die Aufmerksamkeit auf wichtige Bildelemente. Solche Linien können auch imaginäre Linien sein, die sich durch die Positionierung einzelner Bildelemente wie beispielsweise der Augen oder der Köpfe mehrerer Personen ergeben. Fehlen Linien im Bild, wandert das Auge ziellos umher und nimmt das Bild nicht als stimmiges Gesamtkonzept wahr, sondern eher als wirre Ansammlung einzelner Details.

Tänzerin im Fluchtpunkt des Raumes

Alle Linien im Bild laufen auf einen gemeinsamen Punkt zu – und genau dort befindet sich die Balletttänzerin. Das Auge des Betrachters wird förmlich in das Bild hineingezogen.

Besonders schön und dynamisch wirken schräge Linien im Bild. Vor allem bei reinen Kopfporträts wirkt ein Kippen der Kamera meist sehr ästhetisch. Achten Sie darauf, dass sich daraus bevorzugt eine aufsteigende Linie ergibt. Besonders schön wirkt es auch, wenn mehrere Linien, ähnlich wie bei einem Fluchtpunkt, auf das zentrale Element hinführen wie beim Bild der Tänzerin oben.

Neben Linien im Bild lenken auch Farben den Blick und können die gewünschte Bildaussage stärken. Instinktiv verbinden wir mit bestimmten Farben gewisse Gefühle und Stimmungen. Alle blaustichigen Farben von Violett über Blau bis hin zu Blaugrün wirken kühl und eher distanziert und ruhig. Rottöne von Orange über Rot bis Pink wirken warm, aktivierend und suggerieren Nähe.

Mädchen mit leuchtend pinkfarbenem Outfit liegt im gelben Herbstlaub

Das bunte Herbstlaub in Kombination mit dem leuchtend pinkfarbenen Outfit ergibt ein knalliges Bild, das gut zu dem fröhlichen Gesichtsausdruck des kleinen Mädchens passt.

Tipp: Licht lässt Farben strahlen! Je nach Helligkeit und Tageszeit wirken Farben unterschiedlich stark. Sonnenlicht lässt Farben leuchten, an trüben Tagen oder bei Dämmerung hingegen werden Kontraste und Farben deutlich gedämpft. Hier hilft manchmal ein ganz leichter Aufhellblitz, um die Farben etwas deutlicher hervorzuheben. Aber auch die Belichtung hat Einfluss auf die Farbigkeit: Richtig oder leicht überbelichtet, leuchten Farben besonders stark. Eine Unterbelichtung macht Farben hingegen dumpf und gräulich. Mit den Möglichkeiten der Bildbearbeitung können Sie das Ergebnis natürlich weiter verbessern und Ihrem Porträtfoto den gewünschten Ausdruck verleihen.

Weitere fotografische Regeln und Tipps zur Bildgestaltung finden Sie in unserem Artikel zur Bildkomposition in der Fotografie.

Noch ein Hinweis für die Fotografie von Menschen: Die wenigsten Ihrer Modelle werden professionelle Fotomodelle sein und wissen daher nicht, wie sie sich optimal vor der Kamera bewegen. Hier sind Sie als Fotograf und auch als »Regisseur« gefragt – mit klaren Anweisungen. Sprechen Sie mit Ihren Modellen! Das trägt zu einer entspannten Atmosphäre bei, die Sie auf den Fotos sehen werden. Und sagen Sie klar, wie sich Ihr Modell bewegen und welche Körperhaltung es einnehmen soll.

Makellose Schönheit gestalten: Beautyfotografie

Beautyfotos setzen die Schönheit und Makellosigkeit eines Modells ganz besonders in Szene und geben ein bereits schönes Gesicht in absoluter Perfektion und geradezu überhöhend und idealisierend wieder.

Perfekt inszeniertes Porträt einer jungen Frau

Ein professionell geschminktes, schönes und junges Gesicht. Dennoch macht eine fachmännische Beautyretusche (rechts) einen großen Unterschied und damit das Beautyporträt erst richtig perfekt.

Nicht jedes Modell ist von Natur aus für Beautyaufnahmen geeignet. Je harmonischer und symmetrischer ein Gesicht aufgebaut ist, desto besser eignet es sich für Beautyfotos. Große, ausdrucksstarke Augen, ein üppiger Mund, eine gerade Nase, schöne Ohren und vor allem eine feine Haut sind ganz besonders vorteilhaft für die professionelle Porträtfotografie. Vorwiegend werden dabei Frauen fotografiert und die Fotos in der Werbung für Kosmetik, Schmuck oder Parfüm eingesetzt.

Rechtlicher Hinweis

Wer Fotos macht, möchte diese auch gerne zeigen: bei Facebook & Co., auf der eigenen Website, bei Wettbewerben und Ausstellungen. Wenn Sie dabei Menschen fotografieren, brauchen Sie dafür stets deren ausdrückliche Einwilligung.

Das sogenannte Recht am eigenen Bild ist ein Teilbereich des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Darin ist geregelt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden. In Deutschland wird dieses Recht besonders streng gehandhabt, in anderen Ländern wird damit etwas lockerer umgegangen. Auf gar keinen Fall dürfen Sie jedoch Menschen gegen ihren ausdrücklichen Willen fotografieren, egal, in welchem Land. In unserem Buch Recht für Fotografen – Der Ratgeber für den fotografischen Alltag finden Sie alles, was Sie zum Recht am eigenen Bild wissen müssen.

Praxis: Ohne die ausdrückliche Einwilligung Ihres Modells dürfen Sie die Bilder nicht veröffentlichen. Im Normalfall ist eine mündliche Absprache ausreichend, diese wird im Streitfall ohne Zeugen aber nur schwer zu beweisen sein. Halten Sie die Einwilligung Ihres Modells deshalb schriftlich fest, dann sind Sie für alle Fälle gerüstet.

 

Licht in der Porträtfotografie

Bei manchen Shootings haben Sie wenig Kontrolle über das Licht, vor allem bei der Porträtfotografie im Freien und mit natürlichem Licht. Die Jahres- und Tageszeit sowie das Wetter bestimmen die Beleuchtung Ihres Motivs. Mit den geeigneten Hilfsmitteln wie Diffusoren, Abschattern und Reflektoren können Sie aber aus fast jeder Lichtquelle und Beleuchtungssituation ein gutes und vorteilhaftes Fotolicht zaubern.

Das Licht bei Außenaufnahmen

Viele Menschen sehen Sonnenlicht als perfektes Licht in der Porträtfotografie – vor allem Einsteiger in die Porträtfotografie. In den meisten Situationen trifft das allerdings nicht zu! Nur in den frühen Morgenstunden und spät am Abend erzielen Sie eine eindrucksvolle und vorteilhafte Lichtstimmung für Ihre Porträtaufnahmen.

Junge Frau liegt auf Waldboden

Das Modell posiert im Sonnenlicht im Schatten eines Baumes. Ein leichter Aufhellblitz von links und ein Reflektor von rechts sorgen für natürliche Hauttöne und einen lebendigen Glanzpunkt im Auge.

Vermeiden Sie hartes Mittagslicht! Vor allem im Sommer steht die Sonne besonders hoch und erzeugt harte Schlagschatten im Bereich der Augen, die keinem Gesicht schmeicheln. Wenn es nicht möglich ist, die Mittagszeit für Ihr Fotoshooting zu vermeiden, sollten Sie sich mit ein paar Tricks behelfen, um das harte Licht abzumildern. Nutzen Sie beispielsweise einen Aufhellblitz oder einen Reflektor, um die Schatten in Ihrem Foto etwas aufzuhellen.

Porträt einer Frau mit Licht von vorn

Selbst im Abendlicht sind die Kontraste bei direktem Sonnenlicht noch zu stark. Harte Schatten im Gesicht und ein fast schwarzer Hintergrund sind das Resultat.

Porträt einer Frau im Gegenlicht

Mit dem Rücken zur Sonne wird das Gesicht gleichmäßig weich beleuchtet, und auch der Hintergrund hat Struktur und Farbe. Ein Reflektor von rechts sorgt für schöne Glanzlichter in den Augen.

Fotografie bei praller Sonne: Platzieren Sie Ihr Modell besser mit dem Rücken zur Sonne. Das Gesicht liegt dann komplett im Schatten, und Ihr Modell wird nicht geblendet und muss die Augen nicht zukneifen. Da Sie dann mit Gegenlicht fotografieren, müssen Sie die Belichtung auf das Gesicht Ihres Modells abstimmen. Wollen Sie den Hintergrund nicht völlig überbelichten und etwas Licht in die Augen zaubern, sollten Sie immer einen Reflektor oder Aufhellblitz von seitlich vorn nutzen.

Ein Diffusor schafft weiches Licht

Faltdiffusor

Möchten Sie Ihr Modell in der direkten Sonne fotografieren und dennoch ein weiches und natürliches Licht erhalten, können Sie mit lichtdurchlässigen Diffusoren arbeiten, die das Licht streuen und absoften. Damit steht das Modell quasi im Schatten. Lassen Sie dabei das Sonnenlicht schräg von vorn/oben kommen. Fototipp: Lenken Sie zusätzlich mit einem Reflektor oder einem entfesselten – also von der Kamera losgelösten – Blitz Licht auf Ihr Modell. So erhalten Sie eine besonders schöne und ausgewogene Beleuchtung.

Ein Faltdiffusor wie abgebildet ist praktisch für den Transport und somit überall einsetzbar.

Solch weiches Licht erzeugen auch helle Räume mit großen Fenstern. Die Fläche der Fensterscheibe wirkt wie ein großer Diffusor. Dennoch ist das Licht gerichtet und erzeugt einen schönen Licht- und Schattenverlauf.

Frau steht am Fenster

Bei dieser Aufnahme fiel das Licht an einem sonnigen Tag durch ein Nordfenster. Zusätzlich wurde von links ein Reflektor eingesetzt.

Neugeborenes liegt auf einer Decke am Fenster

Mit einem Diffusor aus einem Reflektor-Kit können Sie hartes direktes Sonnenlicht in weiches und schmeichelhaftes Porträtlicht verwandeln.

Platzieren Sie Ihr Modell nah genug am Fenster, damit genug Licht auf Gesicht und Körper trifft. Achten Sie dabei unbedingt auf den Hintergrund – dieser sollte nicht von Ihrem Modell ablenken oder zu unruhig sein. Eine weit geöffnete Blende ist deshalb nicht nur für kurze Belichtungszeiten, sondern auch für eine besonders geringe Schärfentiefe von Vorteil.

Schatten verstärken mit einem Abschatter

Mit sogenannten Abschattern können Sie Licht bewusst blockieren und Schatten zusätzlich abdunkeln, falls dies für Ihre Bildidee gewünscht ist. Abschatter erhalten Sie als Teil eines Reflektor-Kits oder Sie basteln ihn selbst. Bemalen Sie dafür einfach eine Styroporplatte aus dem Baumarkt mit schwarzer Farbe.

Schatten aufhellen mit Reflektoren

Hartes Licht und auch starkes Gegenlicht erzeugen Schatten oder dunkle Bereiche im Bild. Mit einem Reflektor können Sie diese Stellen gezielt aufhellen. Reflektoren gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen, etwa als sogenannte Pop-up-Reflektoren, die sich in Sekundenschnelle auf- und abbauen lassen. Die einfachste Variante ist ein größeres Stück weißes Styropor oder Pappe, mit dem Sie bereits ordentliche Ergebnisse erzielen können. Bitten Sie einen Helfer, den Reflektor für Sie zu halten, und richten Sie diesen auf die Schatten oder das Gesicht im Gegenlicht.

Reflektor exakt gegenüber von der Sonne

Der Reflektor hat die größte Wirkung, wenn er exakt gegenüber der Lichtquelle positioniert wird. Sobald Sie eine sichtbare Aufhellung Ihres Motivs und einen leuchtenden Glanzpunkt in den Augen Ihres Modells sehen können, haben Sie die perfekte Stellung erreicht.

Die reflektierende Oberfläche ist meist silber, gold oder eine Mischung aus beiden Farben, dem sogenannten Zebramuster. Silber erzeugt ein kühles Licht, Gold ein sehr warmes Licht und das Zebramuster produziert durch die Kombination der beiden Farben eine relativ neutrale, aber dennoch warme Lichtfarbe, die sich besonders gut für Porträtaufnahmen eignet.

Weiteres Know-how zur Beleuchtung lesen Sie in unserem Artikel Licht in der Fotografie – inkl. der wichtigen Themen Farbtemperatur und Weißabgleich.

 

Der Klassiker: das klassische Porträt

Ein klassisches Porträt will den Menschen in seiner Besonderheit und Natürlichkeit abbilden – ohne ihn wesentlich zu verändern, zu verschönern oder zu verfremden. Die Persönlichkeit und Individualität Ihres Modells mit allen seinen Facetten steht dabei im Mittelpunkt – egal, ob Sie Frauen oder Männer fotografieren.

Klassisches Porträt einer jungen Frau mit unscharfen Kreisen im Hintergrund

Gesicht, Brustbild und Ganzkörperporträt

Beim Begriff »Porträt« denken wir zwangsläufig vor allem an die Großaufnahme eines Gesichts – mehr oder weniger formatfüllend. Diese Form des Porträts ist sehr verbreitet und dabei zugleich die intimste Art, eine Person abzubilden.

Das Wichtigste in der Porträtfotografie: das Gesicht

Wir sehen Menschen zunächst ins Gesicht. Im Gesicht spiegeln sich Gefühle, Gemütszustände und auch das Alter direkt wider. Ist die Person fröhlich oder traurig, zornig oder freundlich gesinnt? All das lesen wir in der Mimik. Das Gesicht erzählt uns aber auch etwas über die Lebensgeschichte eines Menschen. Lebenswandel, Erfahrungen und das Alter haben ihre Spuren hinterlassen. Nichts ist also interessanter, als einem Gesicht mit der Kamera ganz nah zu kommen und jede »Lebensspur« fotografisch festzuhalten.

Nahaufnahme des Gesichts einer Frau

Für eine solche Nahaufnahme muss der Fotograf dem Modell selbst mit einer Brennweite von 100 mm sehr nah kommen. Das setzt Vertrauen voraus.

Porträt einer Frau mit blauen Augen

Durch einen engen Schnitt können Sie die Bildwirkung intensivieren und einem Porträt deutlich mehr Kraft verleihen.

Fototipp zu Aufnahmen im Profil: Bestimmen Sie die »richtige« Gesichtshälfte! Wenn Sie versuchen, die Schokoladenseite einer Person zu finden, fragen Sie stets auch Ihr Modell, ob es persönlich eine Gesichtshälfte besonders mag. Achten Sie jederzeit darauf, ob die Augen in etwa gleich groß sind oder ob ein Auge sichtlich kleiner ist als das andere. In diesem Fall sollten Sie einfach das kleinere Auge vorn platzieren, da es sonst perspektivisch noch kleiner wirkt.

Den Oberkörper in Szene setzen: das Brustbild

Beim Brustbild spielt auch die Körperhaltung eine ganz entscheidende Rolle für die Bildaussage. Denn das Brustbild bildet neben dem Kopf auch Arme, Dekolleté, Brust und Bauch des Modells ab. Ebenso gewinnen Details wie Kleidung und Hintergrund an Bedeutung und müssen bei der Bildgestaltung berücksichtigt werden.

Zwei Mädchen im Bildausschnitt als Brustbilder

Der Gesichtsausdruck und die Körpersprache im linken Bild lassen das junge Mädchen süß und unschuldig wirken, während der Blick und die Körperhaltung im rechten Bild Selbstbewusstsein und Stärke ausstrahlen.

Fototipp: Die Stellung der Schultern ist beim Brustbild besonders entscheidend. Vermeiden Sie es, die Schultern frontal und parallel zur Kamera zu zeigen. Das Bild wirkt dann statisch und Ihr Modell stämmiger, als es ist. Ein Winkel von etwa 30 bis 60 Grad ist ideal und lässt das Modell besonders vorteilhaft aussehen.

Den ganzen Menschen porträtieren

Beim Ganzkörperporträt wird der Mensch von Kopf bis Fuß abgebildet. Der Hintergrund beziehungsweise die Location hat bei Ganzkörperporträts einen großen Einfluss auf die Wirkung des Bildes, ebenso wie die Körperhaltung des Modells.

Eine Frau in der Landschaft, zentriert und komplett im Bild

Die Froschperspektive ermöglichte es, den blauen Himmel als Hintergrund zu nutzen. Dadurch strahlt das Bild ein Gefühl von Weite aus.

Praxistipp: Die Location muss zum Motiv und zum Modell passen, und die Lichtsituation sollte zum Zeitpunkt der Aufnahme optimal sein. Gehen Sie mit offenen Augen durch Ihre Stadt, halten Sie Ausschau nach tollen Aufnahmeorten, und notieren Sie sich die Adresse und die Himmelsrichtung, damit Sie wissen, wann die beste Tageszeit für ein Fotoshooting ist.

Schwarzweiß-Porträts

Ein Handwerker bei der Arbeit, Foto in schwarz-weiß

Farbbilder lösen beim Betrachter Empfindungen und Assoziationen aus. Bei Schwarzweiß-Bildern fehlt diese emotionale Komponente völlig, die Fotos werden somit auf Strukturen, Muster, grafische Elemente und Helligkeitsabstufungen reduziert. Schwarzweiß-Porträts wirken weniger emotional, sondern eher ruhig, kühl, harmonisch und besonders ästhetisch und verfügen über einen hohen Aufmerksamkeitswert. In der Porträtfotografie ist Schwarzweiß daher nach wie vor modern und beliebt.

 

Natürliche Porträtfotografie liegt immer im Trend

Natürliche Porträts sind Aufnahmen, die weder künstlich noch gestellt wirken, sondern aussehen, als wären sie spontan mitten im Leben fotografiert. Das können entweder richtige Schnappschüsse sein oder durchaus auch gestellte Aufnahmen, die aber besonders natürlich wirken.

Natürliches Porträt einer jungen Frau, die sich gerade umdreht und lacht, im Hintergrund Dächer

Der Betrachter sieht nicht, auf welchem Untergrund das Modell steht. So rückt der Hintergrund in den Fokus und vermittelt ein Gefühl von Weite.

Praxistipp: Spontane Porträtaufnahmen gelingen, wenn Ihre Kamera stets griffbreit und für die gewünschte Aufnahme voreingestellt ist. Besonders gut klappen solche Fotos mit einer Telebrennweite, denn aus der Distanz können Sie weitgehend unbemerkt fotografieren. Sehen Sie sich die Lichtsituation genau an und überlegen Sie, wo der ideale Aufnahmestandort sein könnte. Versuchen Sie Dinge vorauszuahnen. Achten Sie dabei unbedingt auf den Hintergrund! Manchmal ist man so fixiert auf sein Motiv, dass man das störende Straßenschild im Hintergrund nicht bemerkt. Dann hilft oft ein kleiner Schritt zur Seite oder ein etwas engerer Bildausschnitt. Vielleicht probieren Sie mal, Ihr Porträt innerhalb einer Straßenszene einzufangen!

Junger Mann, verkleidet auf einem Fahrrad

Beispiel Halloween: In New York lassen sich etliche skurrile Gestalten finden und aufnehmen – in allen möglichen Perspektiven.

Porträt einer Frau im Hafen

Diese alte Dame gibt ein wunderschönes und farbenfrohes Motiv ab. Ein kleiner Obolus fürs Fotografieren sollte dann eine Selbstverständlichkeit sein.

 

Kinder fotografieren

Kinder gehören mit zu den schönsten und spannendsten Motiven in der Porträtfotografie. Sie geben sich meist ungezwungen und natürlich, können aber auch anstrengend, zickig und wieselflink sein. Schnelligkeit und Gelassenheit sind hier deshalb besonders gefragt.

Generell gilt: Sie sollten sich stets auf Augenhöhe mit Ihren kleinen Modellen begeben und sie nach Möglichkeit nicht von oben herab fotografieren. Das bedeutet, dass Sie auf dem Bauch liegend, sitzend oder in der Hocke fotografieren.

Klassische Kinderbilder

Bei klassischen Kinderbildern fallen einem spontan die tollen Motive der australischen Fotografin Anne Geddes ein oder ganz natürliche Porträts aus dem Studio mit ruhigem, einfarbigem Hintergrund. Das können Sie auch!

Porträt eines kleinen Mädchens vor sandfarbenem, ruhigen Hintergrund

Der sandfarbene Hintergrund und die farblich passende Haube sind so dezent, dass sie den ungewöhnlichen, verschiedenfarbigen Augen des kleinen Mädchens nicht die Schau stehlen.

Kindergesichter und ihre Mimik sind oft sehr ausdrucksstark und brauchen deshalb nur sehr wenig »schmückendes Beiwerk«. Gerade klassische, schlichte Fotos mit einem dezenten Hintergrund wirken toll und kein aufdringlicher Hintergrund stiehlt den Kindern die Schau. So können die kleinen Modelle in vollem Umfang wirken.

Actionfotos: Kinder in Bewegung

Kinder sind ständig in Bewegung, besonders auf dem Spielplatz. Rutschen, Hüpfen, Springen oder Schaukeln – sie scheinen niemals still zu stehen. Mit den an die Situation angepassten Kameraeinstellungen gelingen Ihnen spielend die eindrucksvollsten Fotos.

Kinder auf einer Wasserrutsche mit spritzendem Wasser

Tipp zur Technik: Arbeiten Sie bei Actionfotos möglichst nicht mit maximal geöffneter Blende. Sie erhalten dann eine sehr geringe Schärfentiefe. Das heißt, dass nur ein sehr kleiner Teil Ihres Fotos wirklich scharf ist. Bei Actionfotos ist die Gefahr groß, dass die »geringe« Schärfe an der falschen Stelle sitzt. Damit der Kopf des Kindes ausreichend scharf ist, blenden Sie Ihr Objektiv einfach etwas ab, indem Sie den Blendenwert erhöhen. Damit vergrößern Sie den scharfen Bereich im Bild.

Die kurze Belichtungszeit von 1/800 Sekunden hat die Bewegung der Kinder im Beispielbild eingefroren. Der mitführende Autofokus sorgte für eine kontinuierliche Scharfstellung der Bewegung.

Babys und Neugeborene fotografieren

Neugeborene fotografiert man am besten in den ersten Lebenstagen, denn dann schlafen sie noch viel und sehr tief. Im Tiefschlaf sind sie ganz besonders entspannt, und Sie können sie sehr gut in eine passende Pose bringen. Auch die typischen »zusammengerollten« Neugeborenen-Posen lassen sich in der Regel nur in den ersten zwei Lebenswochen realisieren.

Schlafendes Baby

Die meisten Babys fühlen sich in der Bauchlage wohl, sodass Sie Gelegenheit für solche niedlichen Aufnahmen bekommen.

Fotoshooting mit einem Baby, mit Softbox und gegenüber einem Reflektor

Mit einer großen Softbox und einem Reflektor können Sie Ihr kleines Modell besonders weich ausgeleuchten.

Praxistipps zum Wohlfühlen: Wenn das Baby wach ist, sollten Sie möglichst mit Available Light arbeiten, um die lichtempfindlichen Augen der Neugeborenen nicht zu strapazieren. Sorgen Sie für einen gut geheizten Raum (26 bis 28 Grad sind ideal), vor allem wenn Sie das Baby nackt fotografieren möchten. Planen Sie unbedingt ausreichend Zeit für das Stillen und Beruhigen ein, und bleiben Sie als Fotograf möglichst entspannt.

 

Gruppen fotografieren

Sobald Sie mehr als eine Person fotografieren, haben Sie es mit einer Gruppe zu tun – ganz gleich, ob es sich dabei um ein Paar oder hundert Gäste einer Hochzeitsgesellschaft handelt. Dadurch entstehen ganz neue Herausforderungen für Sie als Fotograf.

Eine Gruppe arrangieren

Je größer die Gruppe ist, die Sie fotografieren möchten, desto komplexer gestaltet sich auch die Anordnung der Personen und die Organisation der Aufstellung. Die Bildgestaltung sollte möglichst interessant sein, und jede Person muss gut zu sehen sein. Die Mimik und die Körperhaltung aller Beteiligten sollten idealerweise zusammenpassen und in sich stimmig sein. Deshalb müssen Sie als Fotograf ganz klar Regie führen, und alle Personen sollten Ihren Anweisungen folgen.

Ein Familienfoto mit Eltern und zwei Kindern

Ein klassisches Familienbild im Studio: Ein schlichter Hintergrund und dezente Farben lenken nicht von den Familienmitgliedern ab. Verbinden Sie die Köpfe durch eine imaginäre Linie, ergibt sich ein »V«, das auf dem Kopf steht.

Praxistipp: Kurz nachgefragt! Bei großen Gruppen fragen Sie vor der Aufnahme sicherheitshalber laut und deutlich: »Kann jeder die Kamera sehen?« Ist dies nicht der Fall, müssen Sie die Anordnung noch einmal korrigieren, bis jeder einen freien Blick auf die Kamera hat, denn sonst sind diese Personen später im Bild nicht zu sehen.

Spannung durch Blicke

Viel spannender als ein direkter Blick in die Kamera ist oftmals der Blickkontakt zwischen den verschiedenen Personen im Bild. Vor allem bei Paaren und kleineren Gruppen entsteht dadurch häufig ein inniges und sehr intimes Bild.

Mutter und Kind schauen sich gegenseitig an

Auch wenn man das Gesicht der Mutter nur im Profil sehen kann, spürt man förmlich die Freude und das Glück des Moments. Die Diagonale erzeugt zusätzlich Spannung im Bild.

Wenn eine oder mehrere Personen abgebildet werden, stehen diese in irgendeiner Beziehung zueinander, zum Beispiel Eltern und Kinder, Geschwister, ein Liebespaar, Freunde oder Arbeitskollegen. Mit der Anordnung der Modelle im Bild und vor allem über ihren Augenkontakt können Sie diese Beziehung auf den ersten Blick erfassbar machen. Je weniger Personen dabei abgebildet sind, desto wichtiger wird der Blickkontakt für die Aussage und die Gestaltung Ihres Fotos.

 

Die optimale Technik für perfekte Porträts

Am Anfang eines gelungenen Porträts stehen zunächst der gekonnte Umgang mit der Kamera, die passende Auswahl der Brennweite und die richtigen Einstellungen Ihrer Technik. Denn beim Fotografieren von Menschen ist oftmals Schnelligkeit gefragt.

Objektive: Brennweiten, Blende und Schärfentiefe für Porträts

Die Wahl Ihres Objektivs beziehungsweise genauer der Brennweite bestimmt durch den entsprechenden Bildwinkel nicht nur den Einsatzbereich, sondern vielmehr auch den Look Ihres Bildes und die Darstellung Ihres Modells. Manche Brennweiten schmeicheln Ihrem Modell, andere sind eher uncharmant für den Porträtierten. Wählen Sie Ihr Objektiv deshalb mit Bedacht und Sorgfalt, damit Sie das stets bestmögliche Ergebnis erreichen.

Lesetipp: Die fotografischen Zusammenhänge im Allgemeinen von der Blende über die Brennweite bis zum Bokeh und von der Verschlusszeit bis zur korrekten Belichtung erklärt Ihnen unser Artikel zu den technischen Grundlagen der Fotografie. Im Folgenden lesen Sie die speziellen Aspekte für die Porträtfotografie.

Porträt einer Frau mit verschiedenen Brennweiten: 15 mm bis 200 mm

Kurze Brennweiten unter 50 mm verzeichnen tonnenförmig. Alles im vorderen Bereich des Motivs, wie beispielsweise die Nase, wird vergrößert dargestellt. Ein Normalobjektiv mit 50 mm ist nahezu verzeichnungsfrei. Längere Brennweiten verzeichnen kissenförmig und bilden Gesichter deshalb wesentlich schmeichelhafter ab.

Die Schärfentiefe ist ein ganz entscheidendes Gestaltungselement in der Porträtfotografie. Zum einen, um Personen ganz gezielt vom Hintergrund freizustellen, und zum anderen, um bestimmte Bildelemente unterschiedlich stark zu gewichten.

Porträt eines Jungen mit weichem Hintergrund

Eine weit geöffnete Blende stellt das Modell schön vom Hintergrund frei.

Porträt eines Jungen mit scharfem und strukturiertem Hintergrund

Bei geschlossener Blende lenkt der scharfe Hintergrund vom Porträt ab.

So stellen Sie Menschen mit geringer Schärfentiefe vom Hintergrund frei:

  • Öffnen Sie die Blende so weit wie möglich.
  • Nutzen Sie lichtstarke Objektive.
  • Nutzen Sie Ihr Zoomobjektiv in der Teleeinstellung, und gehen Sie nah an Ihr Modell heran.
  • Platzieren Sie Ihr Modell möglichst weit entfernt vom Hintergrund.

Perfekte Schärfe für Ihre Porträts

Ein unscharfes Foto ist fast immer auch ein missglücktes Foto – und verfehlt seine Wirkung. Jedes gelungene Bild sollte mindestens einen scharfen Bereich haben. Bei Fotos von Lebewesen, ob Mensch oder Tier, gilt ausnahmslos die folgende Regel: Die Augen müssen scharf sein! Achten Sie deshalb gerade bei Fotos mit geringer Schärfentiefe darauf, dass je nach Kopfhaltung mindestens ein Auge richtig scharf ist. In der Regel ist es das Auge, das der Kamera näher ist. Die meisten Kameras bieten verschiedene Modi für die Scharfstellung an, normalerweise für unbewegte oder bewegte Motive.

Porträt einer Frau mit dem Fokuspunkt auf dem vorderen Auge

Bei einem Bild mit derart geringer Schärfentiefe sollten Sie Ihr Autofokusfeld so wählen, dass es genau auf dem Auge des Modells liegt. Bereits ein leichtes Verkippen der Kamera würde zu einer unerwünschten Verschiebung der Schärfeebene führen.

Wenn Sie zum Fokussieren mehr wissen möchten, empfehlen wir unseren Artikel: Richtig fokussieren lernen.

Fotografieren im Studio

Die Studiofotografie ist nicht nur eine warme Alternative zu Outdoor-Shootings in der kalten Jahreszeit, sondern kann auch zu einer Spielwiese allerhand Möglichkeiten und kreativer Fotoideen werden. Denn im Studio gestalten Sie Ihr Bild nach Ihren Wünschen.

Szene im Mietstudio

Beispiel eines Mietstudios: Shooting mit einer weißen Hohlkehle und zwei Blitzen mit Octabox.

Erzeugen Sie für sich und Ihr Modell eine angenehme Atmosphäre. Denken Sie an Musik und Verpflegung. Tasten Sie sich langsam an die Studiofotografie heran, und erwarten Sie am Anfang nicht zu viel. Ein einigermaßen gut ausgeleuchtetes Foto zu bekommen ist nicht die Hürde. Um aber spannende und extravagante Lichtsituationen zu erzeugen, die die von Ihnen gewünschte Bildidee wirkungsvoll wiedergeben, brauchen Sie Zeit und Übung.

Der Hintergrund spielt eine große Rolle in der Studiofotografie. Anstelle der normalen Wand gibt es verschiedene Systeme, die verwendet werden. Stoff und Papier finden Sie in kleinen bis mittelgroßen Studios. Grundsätzlich sollten Sie bei der Wahl des Hintergrunds beachten, dass dieser das Licht je nach Helligkeit und Farbe auch reflektiert bzw. absorbiert.

 

Mehr in unseren Büchern zur Porträtfotografie:

Das vollständige Know-how für Ihre besten Bilder finden Sie in unseren Büchern! Sie fotografieren gern Menschen? Hier ist unser aktuelles Buchprogramm mit zahlreichen Tipps für Ihre Lieblingsmotive.